Tierisch gut Deutsch lernen

Sprachförderklassen besuchen den Frankfurter Zoo

„Den Wortschatz nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch im Alltag benutzen“  -  nach diesem Motto besuchten die drei Sprachförderklassen der BBS Alzey am 19. Mai den Zoo in Frankfurt.

Wie kommen wir dort hin? Was kostet eine Eintrittskarte? Was macht ein Tierpfleger? Nachdem die rund 30 Schülerinnen und Schüler recherchiert und den themenspezifischen Wortschatz in der Schule erarbeitet und kurze Vorträge zu Tierarten und deren Lebensweisen vorbereitet und vorgetragen hatten, konnte an diesem Tag ein tatsächlicher Einblick in die Zoo-Welt gewonnen werden.

Zunächst bekam die Gruppe, begleitet von Lena und Jessica, zwei Tierpflegerinnen in Ausbildung, eine Führung durch die größten Reviere des Zoos: Vorbei an den Bären, Löwen und Tigern ging es zu Nashorn, Nilpferd, Giraffen, Zebras und Gorillas. An jedem Gehege erhielten die Schülerinnen und Schüler Erklärungen zu den Tieren und ihren Eigenheiten und stellten ihre Fragen.

Außerdem berichteten die Tierpflegerinnen von ihrem abwechslungsreichen Alltag und den Aufgabenfeldern während der Ausbildung. Ein Highlight der Führung war für viele die Seehund-Fütterung, während der die Seehunde verschiedene Kunststücke vorführten. Nach einem kräftigen Applaus und großem Dankeschön für die interessante Führung konnten die Schülerinnen und Schüler den Zoo noch weiter auf eigene Faust erkunden oder ihre Lieblingstiere ein zweites Mal besuchen. Hier hatten sie ganz verschiedene Interessen: Jamal Mohamed gefielen die Kängurus besonders gut, Lamin Marong war hingegen vor allem von dem Löwenpärchen begeistert und Feroz Rezai wollte ein Foto von den großen, gefährlichen Krokodilen.

Zurück in der Schule setzten die Schülerinnen und Schüler ihre Begeisterung um und schrieben Dankesbriefe an die beiden Tierpflegerinnen und schickten ein ganzes Briefpaket nach Frankfurt.

Die drei Klassen bedankten sich außerdem bei ihren Deutschlehrkräften Fr. Heinrich, Fr. Hero, Fr. Krencizeck und Fr. Zeimentz sowie beim Schulsozialarbeiter Ralf Krämer, der den Besuch teilweise über den Förderverein der BBS möglich gemacht hat.